Von Berlin in die Schweiz: Die schönsten Städte für einen Kurztrip
Berlin ist großartig, keine Frage. Aber manchmal reicht ein Wochenende, um festzustellen, dass ein Tapetenwechsel guttut. Die Schweiz liegt näher, als viele denken, und bietet vier Städte, die sich für einen Kurztrip lohnen. Zürich, Basel, Genf, Lugano und Luzern zeigen, wie unterschiedlich ein kleines Land sein kann.
Zürich: Kaum eine Flugstunde von Berlin entfernt
Der Flug von Berlin nach Zürich dauert im Schnitt eine Stunde und fünfundzwanzig Minuten, bei rund 660 Kilometern Luftlinie. Mehrere Airlines fliegen die Strecke täglich, teils mehrmals, sodass sich ein Start am Freitagabend und eine Rückkehr am Sonntag locker einrichten lassen. Wer morgens losfliegt, sitzt mittags schon am Zürichsee. Kein Jetlag, keine Zeitverschiebung, nur ein anderes Land.
Zürich landete im Mercer-Ranking 2025 unter den zehn lebenswertesten Städten der Welt, gemeinsam mit Genf, das Platz acht belegte. Klingt nach einer trockenen Statistik, fühlt sich vor Ort aber ziemlich handfest an: saubere Straßen, ein See zum Schwimmen mitten in der Stadt, eine Altstadt, die nicht wie ein Freilichtmuseum wirkt. Wer nach dem Bummel durch die Bahnhofstraße noch Lust auf einen ruhigen Ausklang im Hotelzimmer hat, sucht abends manchmal auch nach dem besten Casino Bonus Schweiz, einfach weil das Handy schneller griffbereit ist als der Fernseher im Zimmer.
Wer lieber draußen bleibt, nimmt die Fähre über den See und schaut zu, wie sich die Alpen im Wasser spiegeln. Zürich gilt als teuer, das stimmt zwar, aber ein Kaffee auf einer Bank am Ufer kostet nichts extra.
Basel: Kunst, Rhein und beinahe vierzig Museen
Basel liegt so nah an Deutschland und Frankreich, dass man theoretisch drei Länder an einem Nachmittag abklappern kann. International gilt die Stadt als eine der dichtesten Museumslandschaften Europas, mit knapp vierzig Häusern auf recht überschaubarer Fläche. Die Stadt kaufte bereits 1661 die private Kunstsammlung Amerbach auf, ein früher Grundstein für das heutige Kunstmuseum.
Wer nur ein Wochenende hat, muss wählen, und das fällt hier schwer. Diese Häuser lohnen sich besonders:
- Kunstmuseum Basel, die älteste öffentliche Kunstsammlung der Stadt, verteilt auf drei Gebäude
- Museum Tinguely, gewidmet dem Schweizer Künstler Jean Tinguely und seinen kinetischen Skulpturen
- Kunsthalle Basel, für aktuelle und oft noch unbekannte Positionen der Gegenwartskunst
- Das Artstübli, ein kostenloses Zentrum für Urban Art mit eigenen Stadtrundgängen
Einmal im Jahr, meist im Juni, verwandelt sich Basel für eine Woche in die Welthauptstadt der Kunst, wenn die Art Basel rund neunzigtausend Besucher anzieht. Zwischen Messehallen und Galerien nutzen manche Gäste die Abende auch für andere Dinge, die weniger mit Ölfarbe zu tun haben, etwa eine kurze Runde bei Krypto Casinos Schweiz, während draußen der Rhein gemächlich an den Buvetten vorbeifließt. In allen anderen Wochen des Jahres bleibt Basel trotzdem ruhiger, fast schon gemütlich für eine Grenzstadt.
Genf: Internationales Pflaster am großen See
Genf tickt anders als der Rest der Schweiz. In den Straßen hört man oft so viel Französisch wie Schweizerdeutsch, und das UNO-Gebäude sowie zahlreiche diplomatische Missionen geben der Stadt eine Ernsthaftigkeit, die man in Zürich seltener spürt. Wer aus Berlin kommt, erkennt trotzdem etwas Vertrautes: eine Stadt, die international denkt, ohne die eigene Geschichte zu vergessen.
Ein Wochenende reicht nicht für alles, aber diese Ecken sollten auf der Liste stehen:
- Der Jet d'Eau, die Wasserfontäne, die weithin sichtbar aus dem See schießt. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ein Springbrunnen zum Wahrzeichen einer ganzen Stadt taugt?
- Die Altstadt rund um die Kathedrale Saint-Pierre, mit engen Gassen und Aussicht über die Dächer
- Das Uhrenviertel, denn Genf zählt zu den traditionsreichsten Zentren der Schweizer Uhrmacherei
Genf gilt als teuer, vermutlich noch teurer als Zürich. Ein Spaziergang am See kostet trotzdem nichts, und das trifft sich gut.
Luzern: Die Brücke, die jeder kennt
Luzern liegt eine knappe Stunde von Zürich entfernt und wirkt trotzdem wie eine andere Welt, mit Bergen, die fast senkrecht aus dem Vierwaldstättersee wachsen. Mittendrin steht die Kapellbrücke, vermutlich die älteste gedeckte Holzbrücke Europas, errichtet in der Mitte des vierzehnten Jahrhunderts. 1993 zerstörte ein Feuer einen Großteil der historischen Deckenbilder, Handwerker bauten die Brücke aber innerhalb weniger Monate wieder auf. Heute überqueren sie täglich Tausende, die meisten mit dem Handy in der Hand statt mit Blick nach oben.
Plane für Luzern am besten einen ganzen Tag ein, sonst wird es hektisch. Diese Punkte solltest du mitnehmen:
- Die Kapellbrücke samt Wasserturm, kostenlos und rund um die Uhr zugänglich
- Das Löwendenkmal, ein in Fels gehauenes Mahnmal für gefallene Schweizergardisten
- Eine Bootsfahrt auf dem Vierwaldstättersee, bei der die Berge langsam näher rücken
Wer von Berlin aus alle vier Städte in einem Trip verbinden will, sollte ehrlich zu sich sein. Das wird kein entspanntes Wochenende, sondern eher ein Trainingslager mit Käsefondue. Realistischer bleibt eine Stadt pro Reise, dafür richtig.
Berlin Poche
Redaktionsteam
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